Vorurteil Nummer 1: Freilerner sind gefährlich für die Gesellschaft.Das sind Kevin, 12 Jahre – und Dennis 15. Das Besondere an den beiden ist, dass sie nicht zur Schule gehen. (von der Redaktion, tv.orf.at)

Diese Mutter ist gegen Schule – und gegen Schulpflicht.
Jedenfalls, wenn es um ihre Söhne, Moritz und Thomas geht.
Was sie lernen, steuert sie lieber selbst.
Die drei wollen heute am Stadtrand eine Parodie auf das Leben ohne Schule drehen.
In den deutschen Medien als Schulverweigerer bekannt, greifen die Buben nun selbst zur Kamera und machen sich lustig über die vielen Vorurteile gegen sie als Freilerner.

Parodie-Video:
Vorurteil Nummer 1: Freilerner sind gefährlich für die Gesellschaft.Das sind Kevin, 12 Jahre – und Dennis 15. Das Besondere an den beiden ist, dass sie nicht zur Schule gehen.

Vorurteil Nummer 2: Freilerner sind verwahrlost und schwach.
Dagmar Neubronner: „Also der hat einen ordentlichen Schlag drauf, der sieht ja klein aus, dem musste ich auch immer die Haare abschneiden wegen der Läuse, aber wenn der zuhaut, der kann sich durchsetzen.“
Thomas: „Manchmal gehen wir auch raus und kicken ein bisschen mit dem Hassan ein paar Minuten.“

Vorurteil Nummer 3: Freilernen ist sozial unverträglich.
Dagmar Neubronner: „Unsere Kinder sind eigentlich gut drauf und was die machen ist ja so Kampfsport und auch diese Ego-shooter – also die Reaktionszeiten sind echt super von den beiden, muss ich sagen.“

Vorurteil Nummer 4: Freilerner haben keine Erziehung, kämpfen ständig gegen die Gesellschaft und drängeln sich auch noch in die Medien.

Aber fragen wir Moritz: „Auf was ist das genau eine Parodie?“
Moritz: „Also es ist eine Parodie auf die Leute, die noch nie was gehört haben über Homeschooling und sich dann so die Homeschooler vorstellen.“

…nämlich als Videospiel-Junkies, die sich einfach nicht anpassen wollen und so sonderbar sind, dass sie nicht mal Freunde haben.

Thomas: „Ich hock‘ ja nicht nur im Haus und verkriech mich und verschließe die Tür. Sicher kenne ich andere Kinder. Sicher bin ich nicht nur das asoziale Schwein, was auf dem Sofa liegt und keinen Ton sagt.“

Moritz: „Vorurteile sind, dass man den ganzen Tag rumsitzt und fernsieht, überhaupt nicht sozialisiert ist und zu Hause vor sich hin einsiedlert …und dass man von den Eltern gehegt und gepflegt wird und sich nicht richtig entwickelt und ein Muttersöhnchen bleibt.“
Frage: „Und? wie ist es wirklich?“
Moritz (lacht): „Es ist so.“

Was bleibt den beiden auch anderes übrig? Ihre Mutter, Dagmar Neubronner, ist überzeugte Freilernerin und sieht die Angriffe auf ihre Ideale gelassen.

Dagmar Neubronner: „Die Medien bedienen auch immer das Bewusstsein das da ist in der Gesellschaft – und da ist es so, man braucht Schule, sonst sitzt man im Lendenschurz auf dem Baum und isst Bananen und kann nichts lernen.“

Stimmt das? Ein Gedankenspiel: Was, wenn niemand mehr zur Schule ginge. Wenn diese Stühle leer blieben. Wenn Bildung jedem selbst überlassen bliebe – ist das gut? Aber welche Bildung ist die Richtige?

Wilfried Datler, Bildungswissenschaftler: „Wenn sie mich jetzt fragen, was ist für Sie die ideale Bildung, dann ist das so als wenn sie einen Theologen fragen – jetzt sagen sie mir mal genau: wer ist Gott oder so ähnlich.“

Warum aber diese Kinder nicht zur Schule gehen und zu Freilernern wurden, lässt sich sehr wohl beantworten. Sie waren gefrustet, gelangweilt und hatten Schulangst. Moritz erinnert sich.

Moritz: „Ich weiß auf jeden Fall noch, dass mir schlecht wurde und dass ich überhaupt nicht mehr konnte – zur Schule gehen, aber ich will hier nicht als Opfer dastehen oder so.“

Auch Lion aus Österreich hat es mit der Schule probiert. Aber schon der Test zur Einschulung war für ihn eine Qual – seine Mutter ließ ihn darum zu Hause.

Frage: „Wovor hast du wirklich Angst gehabt. Weißt du das noch?“
Lion: „Angst vor der Lehrerin und vor dem Lehrer hab ich gehabt – und ich hab Angst vor den Zetteln gehabt.“

Sandra Peham: „Für uns als Familie ist es dann die logische Schlussfolgerung gewesen, frei zu lernen , das heißt, dem Kind Freiräume zu geben – und man stellt sich das dann so vor, dass wir dann weniger Freiräume haben – teils ist das so, teils haben wir auch viel mehr Freiräume.“

Moritz und Thomas sind sogar in eine Montessori-Schule gegangen, die ihre Mutter gegründet hat. Aber auch das war ihnen zu viel.

Moritz Neubronner: „Also da war ich 6, ich bin die ersten zwei Jahre zur Schule gegangen, also erste und zweite Klasse. Das war im Allgäu, dann sind wir nach Bremen gezogen und da bin ich dann nicht mehr in die Schule gegangen – also nur kurz und dann hab ich das nicht mehr gemacht.“

Thomas: „Das Schlimme war der ganze Lärm und der ganze Haufen anderer Kinder, dass man sich auf den Stuhl setzen muss und dass man – Zack – lernen soll. Lernen macht man ja eher unbewusst.“
Frage: „Aber jetzt hast du dich ja ganz bewusst hingesetzt.“
Thomas: „Jetzt hab ich mich ganz bewusst hingesetzt, weil ich auch das Ziel habe, auf dem Stand zu bleiben und dann nicht irgendwie wirklich zu verlodern und als der Dumme dazustehen – ich will ja auch einen Abschluss machen, deswegen mach ich das jetzt.“

Thomas ist also auch ohne Schulglocke und Stundenplan ehrgeizig. Die damit verbundene Isolation von Gleichaltrigen, mit denen er jahrelang durch dick und dünn gehen würde, nimmt er wie viele Freilerner in Kauf. Freilerner bleiben gern unter sich – manche leben in der Einöde. Familie Peham aus Oberösterreich zum Beispiel wohnt im entlegenen Unterselig und lernt mit ihren drei Söhnen gerade Mathematik.

Sandra Peham: „Da ich ja Kindergarten- und Hortpädagogin bin, hab ich schon kästenweise Materialien … ich hab so eine Freude damit. Ich beschäftige mich schon ganz lange mit dem Thema Lernen. Wenn die Kinder sich jetzt eine Zeit lang für Mathematik interessieren, dann schauen wir, dass möglichst viel Anregung da ist und wir auch gut auf ihre Fragen eingehen können. Dann ist das irgendwann abgedeckt, das Gefühl, und sie fangen meist mit einem anderen Thema an.

Heute wollten die Kinder zum Beispiel ins Welios Museum nach Wels – und etwas über Wasserkraft lernen.

Frage: „Weißt du, was so ein Pumpspeicherkraftwerk macht?“
Lion: „Ja, Energie!“

So kolloquial Lernen nach Lust und Laune funktioniert? Da sind sich die Eltern sicher.

Sandra Peham: „Aber das ist was, was wächst … dieses Vertrauen zu dem, dass es eh passt. Weil natürlich die Externistenprüfung wie ein Damoklesschwert hinten drauf sitzt und du denkst dir, wie soll ich das machen, dass ich sie individuell betreue und gleichzeitig soll ich sie irgendwo hinziehen wo gar kein Interesse besteht.“

Einmal im Jahr müssen Freilerner beweisen, dass sie den Lernanforderungen entsprechen und eine Prüfung ablegen. Sind die Leistungen zu schlecht, müssten auch sie ganz normal zur Schule gehen.

Sandra Peham: „Und drum sind wir immer im Gespräch mit Behörden und Schulen, dass wir eben gut zusammenarbeiten und ihnen sagen wie wir es machen. Dass sich die Behörden auf uns gut verlassen können, dass wir wirklich schauen, dass die Kinder rechnen, schreiben, lesen und alles was sie fürs Leben brauchen, lernen.
Und wir hoffen, dass in Zukunft das als gleichwertige Bildungsmöglichkeit anerkannt wird, nämlich nicht nur im Gesetz, sondern einfach moralisch.“

Bildung in Freiheit ist die Devise der Freilerner in Österreich. Hierzulande herrscht Bildungs- aber keine Schulpflicht. Doch so ein Leben für die Familie heißt Opfer bringen – immer für die Kinder da sein, auf Karriere verzichten – aber wer kann sich das leisten?

Sandra Peham: „Wir als Familie machen das seit eineinhalb Jahren, deshalb schaut bei uns auch alles so minischulmäßig aus.“

Und Lion konnte sogar schon mit 5 lesen und schreiben.

Lion: „Ich brauch keinen Lehrer, ich brauch nur mich selbst.“

Aber ein Leben ohne Schule – geht das? Und was heißt Freilernen? Wir fragen Dagmar Neubronner.

Dagmar Neubronner: „Dieser Begriff bedeutet, dass das, was in der Schule passiert, auch zu Hause passieren kann. In den USA gibt es auch noch den Begriff des Unschooling. Das übersetzen die Deutschen mit Freilerner, wo nicht Schule nachgespielt wird, sondern wo die Kinder im Grunde ihren eigenen Stundenplänen folgen, die oft auch gar keine Stundenpläne sind.“

Auch Wolfgang Amadeus Mozart ist nie in die Schule gegangen und hatte Privatunterricht. Mark Twain ist ohne Schulunterricht zu einem Bestsellerautor geworden und Einstein hat ohne Matura den Nobelpreis gewonnen.

Der Genius-Verlag, den Dagmar Neubronner als Freilernerin führt, steht darum im Zeichen der Bildungsfreiheit – nach dem Vorbild des amerikanischen Pädagogen John Holt.
Dagmar Neubronner hat ihr Leben als Mutter – zwischen Verlagsarbeit, Freilernen und Elternberatung für Schulaussteiger sogar in einem eigenen Buch dokumentiert.
Dabei herrscht in Deutschland ganz klar Schulpflicht – während in Österreich niemand zur Schule gezwungen wird, der das der Behörde auch rechtzeitig bekannt gibt. Für die Familie Peham mit ihren drei Söhnen eine vergleichsweise entspannte und spielerische Situation.

Lion: „In Österreich darf man frei Lernen, in Deutschland wenn man da so was macht, kommt die Polizei und holt die Kinder ab und bringt sie in die Schule.“

Stimmt. Deutschland ist das einzige europäische Land, das Freilerner strafrechtlich verfolgt. Darum ist Familie Neubronner über die Grenze in ein französisches Dorf geflüchtet. Wir fahren nach Breidenbach und besuchen Deutschlands berühmteste Freilerner. Die Familie hat inzwischen Schlagzeilen gemacht.

Und wieder landen wir in der Einöde – in einem Kuhdorf. Weil das Fernsehen kommt, hat Dagmar Neubronner schon mal den Molekülbaukasten hervorgeholt und lernt mit den Kindern Chemie. Schließlich ist sie Diplombiologin und kennt sich gut aus

Dagmar Neubronner: „Also ich selber hab ja ein Abitur mit Auszeichnung. Und da hab ich festgestellt, dass ich mir nichts von den gesamten 12 Jahren gemerkt habe außer den Sachen, die mich sowieso schon interessieren und die Kinder in der Schule merken sich genauso wenig – sie entwickeln eine andere grandiose Fähigkeit und die ist bei euch unter Umständen unterentwickelt, weil ihr nicht zur Schule geht – nämlich punktgenau auf ein bestimmtes Datum hin ins Kurzzeitgedächtnis ein Paket Mathe abzulegen und das dann – da gibt es Studien – einen Tag später fällt die Arbeit schlechter aus. Und diese Fähigkeiten auf einen Termin hin zum Abliefern zu arbeiten, die nennen Hüther und Spitzer, die Neurowissenschaftler ja Bulimielernen – reinstopfen und wieder auskotzen auf Knopfdruck, das lern ihr jetzt hier nicht wirklich.“

Thomas: Ich mache jetzt siebte Klasse Realschule Englisch. Der PC fragt mich ab, hier, da steht sweets, ich muss Bilder anklicken.“
Frage: „Und wer prüft das dann ab?“
Thomas: „Meine Eltern.“
Dagmar Neubronner: „Wieso prüfen? Diese Klassenarbeiten, da gibts ja eine Auflösung, das können sie auch selber machen.“
Moritz: „Das ist dann wie eine Art Zeugnis, das kann man sich zusammenstückeln.“
Frage: „Und das macht ihr auch wirklich?“
Moritz: „Ja.“
Frage: „Das erfordert ja viel Disziplin.“
Dagmar Neubronner: „Ja, aber das ist ja gerade das Tolle, dass unsere Kinder in der Lage sind, so diszipliniert zu sein. Sie hatten mal eine Phase, da haben sie ihren Wecker auf 5 Uhr gestellt und wollten noch vor der Schule fertig sein, weil sie den Ehrgeiz hatten – wenn die anderen in der Schule sitzen um acht, vor ihnen fertig zu sein.“

Doch jetzt sind Moritz und Thomas Teenager und keine Frühaufsteher mehr. Stattdessen laufen die Vorbereitungen zu einem kleinen Kriminalfilm, der hier in Breidenbach spielt. Noch ein bisschen Theaterblut, und los geht’s.

Dagmar Neubronner: „Das empfinde ich bei meinen Kindern als deutlichen Unterschied, dass sie eben schon mit 8 oder 9 in der Lage waren ihren eigenen Tag zu strukturieren – dass sie selber ellenlange Projekte, die sich über Monate hinziehen, anpacken, durchziehen und den damit verbundenen Frust und die Streitigkeiten aushalten – und sich das Wissen, was sie dafür brauchen, auch selber holen. Also diese ganze Struktur von Kontrolle und Druck fällt bei uns weg – im Grunde läuft auch gar nicht so viel strukturiert, weil das gar nicht nötig ist.“

Das sieht der Bildungswissenschaftler allerdings anders.
Wilfried Datler: „Da ist wahrscheinlich der Begriff des freien Lernens auch schnell ideologisch überzogen und überhöht. Als ob es dort keinen Zwang, keine Form von verdecktem Zwang gibt. Implizit kommt zum Ausdruck, dass jene Eltern, die ihre Kinder in die Schule schicken, schlechter sind. Sie sehen die Gefahren nicht, sie schaffen nicht das Beste zu tun. Das kommt in Streitgesprächen unterschwellig zum Ausdruck.“

Dagmar Neubronner: „Wir haben uns einmal durch alle Instanzen geklagt, auf das Recht unserer Kinder so zu lernen, wie es ihnen entspricht. 2008 waren 7000 Euro Zwangsgeld aufgelaufen, Kontenpfändung, Gerichtsvollzieher – da sind wir nach Frankreich gegangen. Das muss dann seine Richtigkeit haben, dass wir hier auch überwiegend sind.“

Eigentlich sind die Neubronners in Bremen zu Hause – Breidenbach ist nur eine Notlösung, denn hier droht deutschen Freilernen keine Strafe.

Frage: „Lebt ihr in diesem Kuhdorf jetzt für immer?“
Moritz: „Wir hoffen nicht, wir müssen hier 183 Tage im Jahr sein, damit das rechtlich unser erster Wohnsitz ist. Ansonsten werden wir auch viel in Bremen sein.“

Dagmar Neubronner: „Nachdem es einen Missbrauch des Sorgerechts darstellt, wenn man die Kinder der Schulpflicht entzieht, fanden wir es dann eben zu heikel wie viele andere – hier gibts viele Freilerner rundum, die sich nicht vor der Kamera zeigen möchten … auch mit den Verwandten ist das schwierig. Ist bei uns auch so. Da gibts viel Druck, jetzt doch mal die richtige Bildung für die Kinder zu ermöglichen, der ist groß.“

Und mehr noch: die Familie Neubronner liegt bis heute im Kampf mit Behörden und dem Gesetz – denn der deutsche Staat möchte mit seinem Schulpflichtgesetz vor allem verhindern, dass sich Parallelgesellschaften bilden und misstraut Bewegungen wie den Freilernen. Das Wohl des Kindes in Sachen Bildung soll in Deutschland unter staatlicher Kontrolle bleiben.
Dabei geht diese Kontrolle auf das Reichsschulpflichtgesetz von 1938 unter Hitler zurück.

In Österreich dagegen stellt es der Staat den Eltern frei, ihre Kinder selbst zu unterrichten. Und Familie Peham hat dafür einen triftigen Grund. Kilian ist entwicklungsgestört und muss rund um die Uhr betreut werden.

Freilernen bedeutet hier vor allem ein Lernen im engsten Kreise. Auch für die Bildungswissenschaft ist die Verbindung von Bildung und Beziehung ein wichtiger Faktor. Aber sind die Eltern da die Richtigen – und wenn ja, wie lange?

Für den 9jährigen Kilian ist die enge Beziehung zu seiner Mutter momentan die beste Chance für seine Entwicklung.

Sandra Peham: „Für uns ist die Bindung wichtig…Bindung fördert Bildung.“

Noch ziehen die drei Brüder an einem Strang – und alles, was sie lernen, bleibt in der Familie.

Liselotte Ahnert, Entwicklungspsychologin: „Gerade beim ganz kleinen Kind haben wir gern die Verbindung zwischen Bildung und Bindung. Das ist ja die Definition von Humboldt gewesen, dass wir mit der Bildung sämtliche menschliche Potentiale entwickeln und entfalten lassen wollen und das Kind begleitet wird … dass diese Entfaltung einer Persönlichkeit auch allumfassend passiert.“

Wilfried Datler: „Die Vorstellung nämlich, dass die Familie der Ort, der Kokon ist, in dem sich nahezu alles findet, droht mit der übersteigerten Erwartung verbunden zu sein, dass die Familie wirklich der Ort des Heils ist, dass sie allein über Jahre oder Jahrzehnte einen ausreichenden Nährboden abgibt.“

Liselotte Ahnert: „Da hätte ich als Entwicklungspsychologin doch ziemliche Problem damit, mir vorzustellen, dass so ein Kind, das behütet in einer regulierten Eigenwelt groß wird, den Schritt dann wirklich schafft in die weite Welt – in die Auseinandersetzung mit gleichwertigen Partnern, in das, was wir meinen, was auch Teamgeist ausmacht.“

Dagmar Neubronner: „Für meine Kinder erlebe ich es so, dass es ihnen ohne Schule sehr gut geht und sie sich wunderbar entfalten in meinen Augen. Ich weiß natürlich nicht, was passieren würde wenn wir sie weiterhin zur Schule gezwungen hätten, das kann man ja nie sagen, aber so wie es jetzt ist, entfalten sie sich gut.“

Schule, nein danke? Agatha Christie, die nie in einer Schule war, hat darüber jedenfalls keinen Krimi geschrieben. Eines ist klar: Schulverweigerer wie Mark Twain, Albert Einstein, Leonardo da Vinci oder Thomas Neubronner machen ganz schön Wirbel – in Sachen Bildung. (unter https://tv.orf.at/groups/magazin/mgr/193214/ Stand per 15.1.2020)